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Geologie, Geomorphologie, Klima

Mittelmähren ist ein Gebiet, das sich auf dem Gebiet von den Bezirken Olmütz, Prerov und Prostejov erstreckt. Das ganze Gebiet ist überwiegend plateauförmig bis hügelig, im Westen und Norden mit Bergland umschlossen. Die Hauptschlagader bildet der Fluss Morava, der das meiste Wasser in Donau und ins Schwarze Meer leitet. Nur der Nordosten des Bezirks Olmütz liegt im Flussgebiet von Odra und gehört so zum Seegebiet der Ostsee.

Dieses Gebiet hat eine reiche geologische Vergangenheit und liegt an der Grenze des Böhmischen Massivs (Český masív) und der Äusseren Westlichen Karpaten (Vnější Západní Karpaty). Im Westen steigen die Gesteine des Böhmischen Massivs ins Erdschollengebilde von Drahanská und Zabrezská vrchovina (Drahany und Zábřeh Höhen) empor. Geologische Entwicklung auf dem Gebiet um Olmütz ist auf partiellen tektonischen Erdschollen verlaufen, die durch die deutlichen Brüche beschränkt sind (sog. Störzone der Region Haná). Die zentrale Erdscholle ist als Hornomoravský úval bennannt. Der östlichste Teil der Region war durch die Faltung im Paläozoikum und im Tertiär geformt. Auf dem ganzen Gebiet sind die Nachlässe der Meerüberdeckung sichtbar, die sich als nichtfaltige Sedimente verschiedener Art präsentieren (Lehm, Sand, Schotter) und Hornomoravský úval, Vyškovská und Moravská brána (Vischau- und Mährisches Tor) ausfüllen. Im Norden hat die Meersedimentation in Paläozoikum begonnen und eine Reihe der Gesteine war im Verlauf der Zeit umgebildet. Im westlichen und zentralen Teil ist die Meersedimentation vom Paläozoikum in Kalksteinen sichtbar.

Seit jüngerem Tertiär war das Gebiet deutlich mit der geologischen Entwicklung der Westlichen Karpaten verbunden. Durch den Einfluss der alpinischen Faltung kam es zur Entstehung einer markanten Vertiefung, die in die Olmützer Region vom Südwest das Meer durchdrungen hat. In der Quartärformation waren geologische Prozesse von tektonischen Bewegungen der wesentlichsten Erdschollen des Gebiets und intensiv auch von klimatischen Faktoren einzelner Eiszeiten beeinflusst. An Rändern von Hornomoravský úval sind an den Flussmündungen und an Bächen umfangreiche Anschwemmkegel entstanden. Mit Eis- und Zwischeneiszeit ist die Entstehung vor allem von Lössen, die deutlichen Teil von Hornomoravský úval bedecken, verbunden. Zu Quartärformation gehören ebenso teilweise mächtige Hang- und Flursedimente und Bodenhorizonte.

Die herausragendste geomorphologische Struktur bildet der Grabendurchbruch von Hornomoravský úval mit dem leicht gewellten, unterländischen Georelief, das scharf mit den steilen Verwerfungshängen von niedrigen Gesenken im Nordosten kontrastiert und fast unmerkbar von Zábřežská vrchovina (Zábřeh Höhe) im Nordwesten getrennt ist. Den herausragendsten Verwerfungshang von niedrigen Gesenken schlitzen tiefe Tale der linksseitigen Zuflüsse des Flusses Morava (Bystrice, Belkovicky potok - Bělkovice Bach). Das Tal von Bystrice ist aus der geomorphologischen Sicht beachtenswert, da es in seinen steilen Hängen zur Entstehung von zahlreichen Felswänden und Steinströmen (Naturpark Kamenné proudy (Steinströme) bei Domasov) kam. Demgegenüber ist die Zabrezska vrchovina (Zabreh Höhe) nicht gegenüber dem Hornomoravský úval deutlicher begrenzt und auch die rechtsseitigen Zuflüsse des Flusses Morava schlitzen nicht so scharf ins Terrain. Ihren Bestandteil bilden beachtungswerte Karsten der Region - Karsten in Mladec und Javoricko, die auf devonischen Kalksteinen entstanden sind. Außer dem efektvollen Tropfsteindekor sind hier auch weitere Karstgebilde z.B. Řimické vyvěračky (Sprudel von Rimice), das Felsentor Versteinertes Schloss und gestürzter Erdfall Zátvořice. Ein kleines Karstgebiet mit einigen Erdfällen entstand auch zwischen den Orten Grygov und Krčmaň. Eine weitere Niederung vom geomorphologischen Ursprung ist Moravská brána (mährisches Tor). Auch sein leichtwelliges unterländisches Georelief kontrastiert mit den steilen Verwerfungshängen der umliegenden geomorphologischen Strukturen von Niedrigen Gesenken. Den Verwerfungshang, der gerade diese zwei geomorphologischen Gebilde trennt, schlitzen scharf die rechtsseitigen Zuflüsse des Flusses Bečva. Sehr interessant ist das Felsenwandgebilde, bekannt unter der touristischen Benennung Potštátské skalní město (Felsenstadt zu Potštát). Die südöstliche Begrenzung von Moravská brána (mährisches Tor) bildet die geomorphologische Struktur Malenik. Seine höchste Partie zwischen Lipník nad Bečvou und Hranice bildet eine flache Rückenlinie, auf der wir die Dominante der Region - die Burgruine Helfštýn finden. Einen Bestandteil von Malenik bildet auch Hranický kras (Karst von Hranice), dessen größte touristische Attraktion die Sprudelsteinhöhlen in Zbrašov sind, mit vielen ungewöhnlichen Karstgebilden und Hranická propast (die Schlucht von Hranice), die bisher die tiefste in der Tschechischen Republik ist. Neuzeitliches anthropogenes Relief ist vor allem auf die Gewinnung der Bodenschätze zurückzuführen - Reste von Erdstollen, Schachtsäulen und Halden, Spuren hat auch die Gewinnung vom Kiessand und Ziegeltonrohstoffen (künstliche Seen), Baustein, Kalkstein und baulichem Sand hinterlassen.Sehr problematisch sind Großtagebauten vom Kalkstein in der Umgebung von Prerov, die sich in enger Nachbarschaft einiger bedeutenden Schutzgebieten befinden.

Klima

Die Region befindet sich laut der makroklimatischen Regionalisierung in allen klimatischen Bereichen, d.i. in warmen, mäßig warmen und auch kühlen Bereichen. Der Übergang zwischen den einzelnen Unterbereichen ist im Allgemeinen kontinuierlich, durch die wechselnde Seehöhe bedingt, was die Durchschnittswerte und das Regime der wesentlichsten klimatischen Charakteristiken der Lufttemperatur und atmosphärischer Abschläge belegen. Der wärmste und gleichzeitig trockenste Bereich ist ein Teil, der zu Hornomoravský úval gehört. Dagegen am kältesten und am nässesten sind die höchstgelegenen Flächen des westlichen Hanges von Niedrigen Gesenken. Die Veränderlichkeit des Klimas kann man aus dieser Sicht charakterisieren von einem langen, warmen und trockenen Sommer mit einer sehr kurzen Übergangsperiode mit einem warmen bis mäßig warmen Frühling und Herbst, einem kurzen, mäßig warmen, trockenen bis einem sehr trockenen Winter von einer sehr kurzen Dauer der Schneebedeckung bis zum Klima mit einem sehr kurzen bis kurzen Sommer, der mäßig kühl und feucht ist, mit einer langen Übergangperiode mit einem mäßig kühlen Frühling und einem milden Herbst, einem langen Winter, der ein wenig feucht und von einer langen Dauer der Schneebedeckung geprägt ist.


Touristische Örtlichkeiten

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