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Beginn der modernen Ära

Es betraf insbesondere die Textilindustrie, die aus dem Gebiet des Altvatergebirges kam. Eine weitere bedeutende Initiative war die Errichtung der berühmten Ferdinand-Bahn zwischen Wien und Olomouc, die 1841 feierlich in Betrieb genommen wurde.

Die Entwicklung wurde dann ungestört fortgesetzt, sie wurde nicht einmal durch den neuen Preußisch-Österreichischen Krieg in den 60er Jahren bedroht. In den folgenden Jahrzehnten änderte sich wesentlich das Aussehen vieler Städte. In Olomouc wurde das Schutzsystem von Festungen, welches die Wirtschafts- sowie Bauentwicklung der Stadt bremste, in den nächsten Jahren durch den Bau weiterer Festungen in der Stadtumgebung noch vervollkommnet. Erst im Jahre 1886 wurde der Stadt Olomouc durch den kaiserlichen Entscheid das Statut eines Festungsstadt entzogen. Die Bautätigkeiten brachen im Jahre 1894 auf vollen Touren auf, als die Stadtmauern im Interesse der Erweiterung von Wohnzonen und des Baues neuer Fabriken abgebaut wurden. In der Region erscheint neu auch die Maschinenindustrie, z.B. durch das Wichterle-Werk in Prostějov vertreten.

Ein häufig erwähntes Ereignis aus dieser Zeit, welches mit seiner Bedeutung die Grenzen der Region überschritt, war die Besteigung von Franz Joseph I. des kaiserlichen Throns. Es geschah am 2. Dezember 1848 im Gebäude des erzbischöflichen Palaises.


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