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Das Kriegsende und die anschließende Ausrufung der unabhängigen Tschechoslowakischen Republik zeigten jedoch die Hoffnung auf bessere Zeiten und der Kreis blühte wieder auf.
Die Wirtschaftskrise am Anfang der 30er Jahre und die Machtergreifung von Adolf Hitler führten an einigen Orten zur Zunahme von gewalttätigen tschechischfeindlichen Auftritten. Nach den Ereignissen, die zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren führten, wehte über Olomouc die Flagge mit dem Hakenkreuz und es wurde hier das Oberlandrat mit dem Sitz der Gestapo errichtet. Viele Bewohner der Hannakei wurden in die Konzentrationslager deportiert, insbesondere die Bewohner aus den Regionen bei Prostějov, Kojetín, Tovačov und Lipník nad Bečvou. Bald begannen in der Olmützer Region die Inlands-Widerstandsgruppen sowie auch aus dem Ausland unterstützte Widerstandsgruppen tätig zu sein. In der Mitte des Aprils 1945 erreichte die sowjetische Armee die nordmährische Grenze. Die deutsche Armee unter der Führung von Marschal Schörner war gezwungen, nach schweren Kämpfen die Stadt Ostrava zu verlassen und die 4. ukrainische Heeresgruppe schlug die Richtung Altvatergebirge ein, wo die schweren Kämpfe fortgesetzt wurden. Von der Stadt Opava schritt schon das 106. Schützenkorps in Richtung Horní Benešov, Bruntál, Rýmařov und Šumperk, das 15. Schützenbataillon dann in Richtung der Städte Město Libavá, Šternberk und Olomouc vor, welche den Deutschen die letzte Möglichkeit der Abwehr bieteten. Während des Kriegs wurden die Olmützer Befestigungswerke erneuert und mit Betonbunkern ausgestattet
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